Frau Lehmann aus der Polizeidirektion Heilbronn besucht die Wimmentaler Kindergartenkinder und erzählt über den Beruf des Polizisten/ der Polizistin

Am Freitag, den 16.01.2026, bekamen wir besonderen Besuch: Die Polizistin, Frau Lehmann, kam in ihrer Uniform in den Kindergarten. Sie erklärte den Kindern, welche Teile zu ihrer Ausrüstung gehören, zum Beispiel die Schutzweste, der Gürtel, der Schlagstock, die Handschellen und die Dienstwaffe. Die Kinder durften die Schutzweste hochheben und staunten wie schwer sie ist. Auch eine Patrone wurde gezeigt und erklärt. Sogar das Anfassen war erlaubt. Ein Kind erklärte „Das sieht ein bisschen aus, wie ein kleiner Lippenstift“.

Als die Handschellen zum Vorschein kamen, stellten die Kinder fest, dass diese nicht für die Kinderhände geeignet sind. Sie sind ja viel zu groß und die Arme ohne Probleme wieder herausgezogen werden können. Das heißt: Kinder können von der Polizei gar nicht festgenommen werden. Anschließend lernten wir den Helfer (die Handpupe Luke) von Frau Lehmann kennen. Er erzählte den Kindern, wie wichtig es ist, im Auto immer angeschnallt im Kindersitz mitzufahren. Wenn der Erwachsene nämlich stark bremsen muss, besteht keine Gefahr aus dem Sitz zu fallen und sich zu verletzen. Zum Schluss gingen wir gemeinsam zum Streifenwagen. Dort zählten wir die Löwen auf dem Auto, die für Baden-Württemberg stehen. Die gleichen Löwen, sieht man auch auf Frau Lehmanns Uniform. Als Höhepunkt durfte jedes Kind einmal auf dem Beifahrersitz sitzen. Frau Lehmann zeigte uns auch das Funkgerät, das Blaulicht und den Lautsprecher mit dem sie Durchsagen machen kann. Ganz am Ende machte sie auch einmal die Sirene für uns an. Das war für alle ein spannendes Erlebnis. An dieser Stelle bedanken wir uns bei Frau Lehmann für solch einen interessanten Beitrag in unserem Kindergarten.

 

 

 

 

 

04. Januar 2026 in Ellhofen:
Schon früh am Morgen herrscht reges Treiben im Gemeindesaal der katholische Kirche. Über 60 Kinder tummeln sich dort, probieren Kronen und Gewänder an und verwandeln sich Schritt für Schritt in Sternsinger. Möglich macht das der große Kleiderfundus, den Doris Ewerhart und Tanja Rickert mit viel Sorgfalt pflegen und stets auf dem Laufenden halten.
Ein besonderer Moment ist der feierliche Einzug der Sternsinger in die gut besuchte Kirche.
Der Gottesdienst wird maßgeblich von Paula Friedrich mitgestaltet. Kindgerecht, aktiv und zugleich tiefgehend. Die Gemeinde hört in einem Rollenspiel, vorgetragen von Kara-Sofie Kindel und Max Fechtel, die Geschichte des 12 jährigen Tazim, der in einer Aluminiumfabrik arbeitet. Das diesjährige Mott der Sternsingeraktion „Schule statt Fabrik“ macht deutlich, wie wichtig Bildung und Schutz für Kinder weltweit sind.

Insgesamt 13 Sternsingergruppen konnten in Ellhofen ausgesendet werden. Die Einteilung der Gruppen haben in bewährter Weise Frau Doris Ewerhart und Frau Karin Hirth übernommen.

11 Gruppen waren in Ellhofen unterwegs und zwei Grupen machten sich auf den Weg nach Lehrensteinsfeld um den Menschen den Segen zu bringen. Die Freude über den Besuch der Sternsinger war groß, überall wurden sie herzlich empfangen.

Im Pfarrsaal konnten sich die Sternsingerinnen und Sternsinger bei einem Mittagessen stärken, das unter der Leitung von Nadja Scholl liebevoll zubereitet und ausgegeben wurde.

Am Ende des Tages bleibt nicht nur die Freude über eine gelungene Aktion, sonder auch die Gewissheit: Gemeinsam können Kinder und Erwachsene ein starkes Zeichen der Solidarität setzen. (res)

Sammelergebnis:

Ellhofen und Lehrensteinsfeld: 7.168,51 Euro

Grantschen: 1.251,20 Euro

Wimmental: 1.880,58 Euro

Insgesamt 10.300,29 Euro

In Grantschen und Wimmental waren die kleinen und großen Könige am 6. Januar unterwegs zu den Menschen.