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Besuch in der Schreinerei Steammig

Ein lehrreicher Ausflug für kleine Handwerker

Am 24. März unternahmen die Kinder des Kindergarten Wimmental einen spannenden Ausflug zur örtlichen Schreinerei Steammig. Dieser Besuch bildete die gelungene Ergänzung zum Projekts „Kleine Hände- große Werke“, in dessen Rahmen sich die Kinder bereits seit vielen Monaten intensiv mit dem Werkstoff- Holz beschäftigen.

Im Kindergarten wurde eigens ein Werkraum eingerichtet, in dem die Kinder mit großer Begeisterung sägten, feilten und gestalteten. Umso größer war die Freude, nun einen echten Handwerksbetrieb besuchen zu dürfen.

Vor Ort wurden die Kinder herzlich von Herrn Köder begrüßt. Er zeigte ihnen bereits verarbeitetes Holz und erklärte anschaulich, wie daraus Möbel entstehen. Besonders spannend war es für die Kinder, verschiedene Baumscheiben zu betrachten, zu ertasten und die Jahresringe zu zählen.

Anschließend ging es in die Werkstatt, wo die Kinder die beeindruckenden Maschinen bestaunen konnten, mit denen Holz gehobelt, gefeilt und zugesägt wird. Hier erhielten sie einen lebendigen Einblick in die tägliche Arbeit eines Schreiners.

Ein besonderes Highlight erwartete die älteren Kinder: Sie durften selbst aktiv werden und eigene Vogelhäuser bauen. Die vorbereiteten Holzteile mussten zusammengeschraubt werden – begleitet von Herrn Böhm, der den Kindern mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen die einzelnen Arbeitsschritte erklärte. Dabei lernten die Kinder wichtige handwerkliche Grundlagen kennen, wie das bündige Verschrauben der Teile, die richtige Ausrichtung der Dachschrägen sowie die passende Platzierung der Beschriftung. Auch der Umgang mit dem Akkuschrauber wurde ihnen kindgerecht vermittelt.

Der Ausflug war für die Kinder nicht nur äußerst lehrreich, sondern bereitete ihnen auch große Freude. Mit vielen neuen Eindrücken und selbstgebauten Vogelhäusern kehrten sie begeistert in den Kindergarten zurück.

Ein herzliches Dankeschön gilt Herrn Köder, Herrn Böhm sowie dem gesamten Team der Schreinerei Steammig für diesen unvergesslichen und gelungenen Tag.

Der Kindergarten Wimmental feiert Ostern!

Am Mittwoch den 01.04.2026 feierten die Kinder des Kindergartens Wimmental Ostern.

Der Tag begann mit einem großen, gesunden Frühstücksbuffet, das die Kinder selbst vorbereitet hatten. Die Kinder konnten sich an Butterbroten mit Kresse oder Geflügelwurst, Käsewürfeln sowie frischem Obst und Gemüse bedienen. Außerdem gab es bunt gefärbte Ostereier. Als süßen Abschluss gab es österliche Butterkekse und kleine Schoko-Waffeleier.

Gut gestärkt machten sich die Kinder mit ihren Erzieherinnen anschließend auf den Weg in die Kath. Kirche. Dort wurden sie von Frau Labenski empfangen und konnten auf anschauliche und kindgerechte Weise die Ostergeschichte erleben. Durch aktives Mitmachen war ihnen die Möglichkeit geboten sich in die Vergangenheit hinein zu begeben.

Besonders eindrucksvoll war, dass die Kinder viele Elemente der Geschichte selbst entdecken durften. Sie konnten das Abendmahl mit Brot und Wein betrachten, die Waschung der Füße wurde gemeinsam nachahmen und ein Kreuz sowie eine Dornenkrone aus nächster Nähe ansehen und sogar vorsichtig anfassen. Die Darstellung der Ostergeschichte auf den Kirchenfenstern machte das Erzählte zusätzlich lebendig und gut verständlich.

 

Auf dem Rückweg in den Kindergarten wartete noch eine Überraschung auf die Kinder: Sie entdeckten Ostergeschenke, die für große Freude sorgten und den Tag vollkommen abrundeten.

Das war ein ereignisreicher Tag.


am Samstag, 18.04.2026 um 18.30 Uhr in Ellhofen

am Sonntag, 19.04.2026 um 9.00 Uhr in Wimmental

am Sonntag, 26.04.2026 um 10.30 Uhr in Lehrensteinsfeld

Ziel des Programms „Seelsorge in neuen Strukturen“ ist es, den veränderten pastoralen Anforderungen gerecht zu werden, die rückläufigen Finanz- und Personalressourcen zukunftsfähig zu verwenden und pastorales Personal und Ehrenamtliche von Verwaltungsaufgaben zu entlasten. Hierzu werden aus den aktuellen 1.020 Kirchengemeinden in der Diözese Rottenburg-Stuttgart bis zum Jahr 2030 50 bis 80 neue Kirchengemeinden (Raumschaften) durch Union gebildet.

In den neuen Kirchengemeinden wird Seelsorge vernetzt und Kirche an vielen Orten nahe bei den Menschen und ihren Lebenswirklichkeiten ermöglicht. Die aktuellen Kirchengemeinden bleiben als Kirchorte zusammen mit anderen kirchlichen Akteur:innen und Orten – etwa Jugendreferaten oder muttersprachlichen Gemeinden, Wallfahrtsorten, Verbänden oder caritative Einrichtungen – wichtige Orte des kirchlichen Lebens. Auch in den größeren Kirchengemeinden haben Katholik:innen die Möglichkeit, vor Ort Verantwortung zu übernehmen, beispielsweise in Kirchortausschüssen, Kirchortteams oder Themenausschüssen. Die neuen Kirchengemeinden sind rechtlich eine Kirchengemeinde und verste­hen sich ihrem Auftrag nach als Seelsorgeräume mit gemeindlichen und thematischen Kirchorten.

Im Jahr 2026 startet die erste Phase der Umsetzung mit der Umschreibung der neuen Kirchengemeinden (Raumschaften). Wie die neuen Kirchengemeinden aussehen können, wird zunächst gemeinsam vor Ort entwickelt, beraten und diskutiert. Dabei werden verschiedene Kriterien wie Bezugspunkte der Menschen vor Ort, bestehende Kooperationen, Unterschiede zwischen Stadt und Land oder Entfernungen zwischen den Kirchorten innerhalb der neuen Kirchengemeinden berücksichtigt. Erste Vorschläge der Kirchengemeinden für die neuen Kirchengemeinden werden Anfang Mai zuerst zu einem Dekanatsvorschlag, dann zu einem diözesanweiten Vorschlag zusammengeführt. Nach weiteren Beratungen und der Klärung noch offener Fragen geben die Gemeinden bis September ihre Voten ab, die fachlich geprüft und Ende November dem Diözesanrat zur Beratung vorgelegt werden. Auf dieser Grundlage entscheidet Bischof Dr. Krämer im Dezember 2026 und die zukünftige Landkarte der Diözese Rottenburg-Stuttgart steht.

Im Januar 2027 beginnt die Phase der die Bildung der neuen Kirchengemeinden, in der die beteiligten Kirchengemeinden gleichberechtigt und gemeinsam für ihre jeweilige neue Kirchengemeinde eine Gründungsvereinbarung erstellen und beschließen.